ZagniRechtsanwalt


Ansprüche prüfen lassen; Verjährung beachten

Das Landgericht Stuttgart hat die MassMutual Europe S.A. aus Luxemburg mit Urteil vom 24.08.2010 dazu verurteilt, einem Kunden den durch den Abschluss einer kreditfinanzierten Lebensversicherung entstandenen Schaden zu ersetzen. Der Kunde hatte auf Vermittlung eines Kooperationspartners bei der MassMutual Europe S.A. eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen, in die er einen Betrag von EURO 196.000,00 einzahlte, den er mittels eines Kredites einer deutschen Bank finanzierte. ...


Frage der Verantwortlichkeit und Haftung stellt sich

Zahlreiche Gesellschafter der Fondsgesellschaft KanAm aus München haben dieser Tage unerwartet Post erhalten. Darin wird mitgeteilt, dass ihre Investition vollständig verloren ist. .....


Erneut ein Filmfonds im Visier des Finanzamtes

Das Betriebsstättenfinanzamt der „MFP Munich Film Partners GmbH & Co. AZL Produktions KG“ soll der Gesellschaft geänderte Grundlagenbescheide für einige Abschlüsse der vergangenen Jahre zugestellt haben. Aus diesen soll hervorgehen, dass bestimmte bilanzierte Verluste nicht wie von der Gesellschaft gewünscht anerkannt werden. Die geänderten Bescheide sollen aufgrund einer Betriebsprüfung ergangen sein. Für Anleger des Fonds bedeutet dies, dass auch sie geänderte Steuerbescheide erhalten, die in der Regel zu Steuernachzahlungen führen ....


Haftung von Beratern erweitert; Anleger dürfen Beratern vertrauen

Der Bundesgerichtshof (BGH) verschärft erneut die Haftung von Finanzberatern, die geschlossene Fonds verkauft haben.  Nach dieser Grundsatzentscheidung können sich Berater oder Vermittler nicht mehr darauf berufen, dass ein Anleger die Risiken einer Beteiligung kennen müsse, weil er den Verkaufsprospekt gelesen habe. ...


BGH konkretisiert und weitet seine kick-back-Rechtsprechung zugunsten der Bankkunden aus

Der Bundesgerichtshof (BGH) muss sich seit Jahren mit Fällen befassen, in denen Anleger Schadenersatz wegen Falschberatung und verschwiegenen Rückvergütungen von ihrer Bank verlangen. Bislang hat der BGH verbraucherfreundlich geurteilt, ein aktueller Beschluss bestätigt die bisherige Rechtsprechung. Danach hätten die Banken bereits seit 1990 wissen müssen, dass ihre Kunden über den Erhalt von sogenannten kick-backs aufzuklären haben (AZ: XI ZR 308/09) .....

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